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Friedhof in Dahlem - Kronenburg

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Blickpunkte

Blickpunkt 1
Pirensberg
Der Pirensberg-Kalkrücken ist ein Naturschutzgebiet. Er liegt in der Blankenheim-Dahlemer Kalkmulde. Es handelt sich um den Restbestand eines ehemals ausgedehnten Kalk-Halbtrockenrasens. Er ist Heimat vieler schützenswerter Tier- und Pflanzenarten.
Höhe: 541 Meter über dem Meeresspiegel.
Blickpunkt 2
Baasem
Bereits 867 wird der Ort als »Basenheim« urkundlich genannt. Sehenswert ist die zweischiffige Hallenkirche, erbaut um 1500, mit einem Spätrenaissancealtar aus dem 17. Jahrhundert. Die Kirche ist vom Baustil her eine Einstützen-Kirche, das heißt, ein Pfeiler trägt das Kreuzrippengewölbe der Kirche.

Höhenlage: 500 Meter über dem Meeresspiegel.
Blickpunkt 3
Kalkköpfe
Die in den Kalktriften bei Dahlem gelegenen Kalkköpfe sind eine Seltenheit mit landesweiter Bedeutung für den Naturschutz. Die für solche Standorte auf Kalkstein typische Vegetation der Felsspalten und -kuppen ist hier sehr gut ausgeprägt.

Höhenlage: 550 Meter über dem Meeresspiegel
Blickpunkt 4
Simmelbachtal
Der Simmelbach entspringt im Dahlemer Wald und mündet bei Hammerhütte in die Kyll.
Blickpunkt 5
Ermberg
Auch das Naturschutzgebiet Ermberg beherbergt viele seltene Pflanzenarten, die an kalkhaltige, trockene Böden angepasst sind.

Höhe: 563 Meter über dem Meeresspiegel
Blickpunkt 6
Hecken- und Grünlandstrukturen
Heckenstrukturen prägen in der Eifel heute noch vielerorts das Landschaftsbild. Sie dienten früher der Einfriedung der Grundstücke und schützten Äcker und Weidevieh vor dem Wind. Eine vielschichtig aufgebaute Hecke bietet Lebensraum für eine große Zahl von Tieren.
Blickpunkt 7
Hohe Acht
Die Vulkankuppe der Hohen Acht ist mit einer Höhe von 747 Metern über dem Meeresspiegel der höchste Berg der Eifel.
Blickpunkt 8
Jünkerath
In Jünkerath befand sich ein römisches Strassenkastell. Der Ort lag an der Römerstraße Köln-Trier. Später hatte der Ort vor allem wegen der Eisenindustrie eine gewisse Bedeutung. Im Eisenmuseum erfährt der Besucher vieles über die hiesige Eisengusskunst. Das örtliche Bahnhofsgebäude stammt aus dem 19. Jahrhundert.
Blickpunkt 9
Kylltal und Stadtkyll
Die Kyll ist mit 142 Kilometern der längste Fluss der Eifel. Sie entspringt im Losheimer Graben an der Grenze zu Belgien und mündet bei Trier in die Mosel. Im Erholungsgebiet Oberes Kylltal gibt es viele lohnende Sehenswürdigkeiten: zum Beispiel der historische Burgort Kronenburg un das Freizeit- und Erholungszentrum Kronenburger See.

Stadtkyll ist ein Luftkurort im oberen Kylltal. Sehenswert sind die Pfarrkirche St. Joseph und die Kapelle St. Hubertus in Niederkyll mit römischem Denkmal.

Höhenlage: 450 Meter über dem Meeresspiegel.
Blickpunkt 10
Dreiser Höhe
Die auffällige Kuppe der Dreiser Höhe ist gut im Hintergrund des Kylltals erkennbar.
Höhe: 611 Meter über dem Meeresspiegel
Blickpunkt 11
Kerschenbach
Kerschenbach war wie viele Eifelorte früher landwirtschaftlich geprägt. Davon zeugen noch heute einige sehenswerte, alte Bauernhäuser aus dem 16. Jahrhundert.

Höhenlage: 540 Meter über dem Meeresspiegel.
Blickpunkt 12
Steinert
Etwas weiter südlich des Steinerts befindet sich mit dem 649 Meter hohen Goldberg der nordwestlichste Vulkan des quartären Eifeler Vulkanfeldes.

Höhe: 635 Meter über dem Meeresspiegel.

Blickbereich

Aktuelle Ansicht

Beschreibung

Dieser Aussichtspunkt am Friedhof von Dahlem-Kronenburg liegt auf einer Höhe von 580 Metern über dem Meeresspiegel.

Der Ort Kronenburg liegt strategisch günstig auf einer Felskuppe oberhalb des Kylltals. Daher wurde hier schon sehr früh eine Burg errichtet, von der aus das gesamte obere Kylltal kontrolliert werden konnte. Die erste urkundliche Erwähnung dieser Burg stammt aus dem Jahr 1277.

Heute ist von der Burg nur noch eine Ruine übrig geblieben. Innerhalb der Ringmauer des Burgortes steht aber noch eine Vielzahl liebevoll alter restaurierter Häuser, die dem Ort ein ganz besonderes Flair verleihen. Auch die Pfarrkirche von Kronenburg ist einen Besuch wert. Sie stammt aus der Zeit um 1500 und ist in die Ringmauer integriert. Ihr filigranes Gewölbe wird von einem einzigen Pfeiler in der Mitte des Raumes getragen. Sie ist vom Bautyp her eine Einsatzkirche. Der Turm der Pfarrkirche war früher Verteidigungs- und Signalturm der Ortsbefestigung.

Besondere Bedeutung erlangte der Ort im 18. und 19. Jahrhundert durch die Eisenhütte im Ortsteil Kronenburgerhütte.

Unterhalb des Ortes im Kylltal befindet sich der Kronenburger See mit seinen Freizeitanlagen. Der See staut die an der deutsch-belgischen Grenze entspringende Kyll auf einer Länge von etwa 1,5 Kilometern und einer Fläche von 28 ha.
Der See wurde ursprünglich als Regenrückhaltebecken gebaut, dient aber heute auch touristischen Zwecken.

Anfahrt

Sowohl aus nördlicher als auch aus südlicher Richtung erreichen Sie Kronenburg über die B 51, Ausfahrt Stadtkyll/Kronenburg. Folgen Sie der Beschilderung bis nach Kronenburg. Sie haben eine Parkmöglichkeit vor der historischen Ringmauer. Von dort können Sie der Historischen Ortkernroute bis zum Friedhof folgen. Die Entfernung beträgt ca. 700 Meter.

GPS-Koordinaten (WGS 84): N 50° 22.060' E 006° 28.945'

Barrierefreiheit

Parkplatzsituation:
Parkmöglichkeiten sind direkt am Eifel-Blick vorhanden (bisher sind keine
Behindertenparkplatz ausgewiesen).

Unterfahrbarkeit der Tafel:
Die Pulttafel ist von Rollstühlen unterfahrbar.

Oberflächenbelag:
Der Parkplatz besteht aus Asphalt, von dort aus führt Rasen zur Tafel.

Sitzmöglichkeiten:
Zwei Ruhebänke und ein Tisch stehen an diesem Eifel-Blick bereit.

Ein barrierefreies Café mit einem barrierefreien WC ist ca. 300 Meter weit entfernt.

Rad- und Wanderwege

Der Friedhof von Dahlem-Kronenburg liegt am Jugendherbergsverbindungsweg und ganz in der Nähe des Willibrorduswegs. Außerdem führt auch der örtliche Wanderweg KB 4 zum Aussichtspunkt.

Mit dem Fahrrad erreicht man den Eifel-Blick über die Historische Ortskernroute. Die 3-Länder-Route verläuft ganz in der Nähe durch den Burgort.

Nächste Tourist-Information

Telefon: (+49) 06597-2878
Fax: (+49) 06597-4871
E-Mail:
Internet: www.obereskylltal.de

Tourist-Information für die Region Eifel:  Eifel Tourismus GmbH

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