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Die Hohe in Monschau - Konzen

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Blickpunkte

Blickpunkt 1
Steinley Venn
Das Steinley Venn gehört zu den schönsten und urwüchsigsten Landschaften des Hohen Venns und ist rund 1.000 Hektar groß. Es beherbergt zahlreiche Ringwallweiher (Palsen) aus der Eiszeit. Der Name Steinley Venn kommt von den zahlreichen Steinen (Quarzitblöcken) die hier vorkommen.
Blickpunkt 2
Konzen Bahnhof
Das "Empfangsgebäude" wurde im Frühjahr 1885 erbaut und war immer nur ein Provisorium; der Krieg aber verhinderte den für 1914 vorgesehenen Neubau und so wurde das Gebäude am 13. September 1944 von der Deutschen Wehrmacht gesprengt. Bis etwa 1973 diente ein ausrangierter Güterwagen als Ersatzbahnhof. Heute ist der "Bahnhofsplatz" Parkplatz für Berufspendler nach Aachen und Venn-Wanderer.
Blickpunkt 3
Hoscheit
Hoscheit ist ein geschütztes Vennstück zwischen Konzen und Fringshaus. Hoscheit erreicht auf dem höchsten Punkt eine Höhe 599,40 Metern über NN.
Blickpunkt 4
Langschoß
Ehemalige Richtfunk-Station der NATO im Simmerather Wald.
Blickpunkt 5
Lammersdorf
Lammersdorf war der erste Industriestandort der Gemeinde Simmerath und wird auch heute noch von der Otto-Junker GmbH mit ihrer Edelstahlgießerei und dem Industrieofenbau geprägt. Sehenswert ist das Bauernmuseum an der Bahnhofstraße.
Blickpunkt 6
Kopp/Eifelkreuz
Das Eifelkreuz auf der Paustenbacher Höhe ist zu einem Mahnmal geworden: Seit dem 3. oktober 1947 ragt dort das Kreuz auf der Kopp, wie die Paustenbacher Höhe auch genannt wird, und mahnt zum Frieden. Im Herbst 1944 tobte hier der grauenvolle Krieg.
Blickpunkt 7
Rollesbroich
Rollesbroich gehört zu den frühesten Siedlungen des Monschauer Landes (Ersterwähnung 1361).
Blickpunkt 8
Simmerath
Einkaufsort mit Krammärkten im Frühjahr und Herbst.
Blickpunkt 9
Eicherscheid
Das Bundesgolddorf besitzt schöne und gut gepflegte Buchenschutzhecken im Ort, rund 30 denkmalgeschützte alte Bauernhäuser und fünf Naturdenkmale wie dei "Dorflinde" (um 1600) an der Kirche.
Blickpunkt 10
Dreiborner Hochfläche im Nationapark Eifel
Seit der Gründung im Januar 2004 entwickeln sich im rund 110 qkm großen Nationalpark Eifel unter dem Motto "Natur Natur sein lassen" die Urwälder von morgen. Auch der Höhenzug des Kermeters ist Teil des Nationlparks; bereits vor der Einrichtung des Nationalparks war der Kermeter mit über 3.000 Hektar das größte Naturschutzgebiet der Region.
Blickpunkt 11
Imgenbroich
Der Monschauer Stadtteil ist ein ehemaliges Tuchmacherdorf (Blütezeit im 18. Jahrhundert). Heute besitzt es ein großes Einkaufszentrum und gilt als bedeutender Industrie- und Handwerker-Standort. Imgenbroich ist ein guter Ausgangsort für Wanderungen ins Belgenbachtal und Rurtal.
Blickpunkt 12
Konzen Kirche
Der Monschauer Stadtteil Konzen ist die Keimzelle der Besiedlung der Nordeifel (Monschauer Land). Die Pankratius-Kapelle auf dem Friedhof ist nachweislich die erste "Mutterkirche" im Monschauer Land, sie wurde um das Jahr 890 errichtet. Anno 1160 wurde am heutigen Standort der Kirche ein größeres Gotteshaus gebaut - ein dreischiffige romanische Säulenbasilika. Aus jener Zeit stammt auch das bis heute erhaltene Taufbecken (in der Taufkapelle). 1944 wurde die Kirche im Krieg zerstört. Die wieder aufgebaut und vergrößerte Kirche wurde am 15. August 1954 zu Ehren des heiligen Petrus und des heiligen Pankratius eingeweiht.
Blickpunkt 13
Steling
Vis-a-vis liegt im Westen der Steling, mit 658,3 Metern über NN die höchste Erhebung in der ganzen Städteregion Aachen. Ein beliebtes Wanderziel ganz in der Nähe: Kaiser-Karls-Bettstatt, ein 600 Mio. Jahre alter Quarzitblock. Der Legende nach hat Kaiser Karl während eines Jagdausfluges ins Venn auf dem großen Stein für eine Nacht seine Bettstatt aufgeschlagen. Der Findling, etwa fünf Meter lang und zwei Meter breit, ist etwa 10 Meter von der Grenze zu Belgien entfernt.

Blickbereich

Aktuelle Ansicht

Beschreibung

Die Hohe, das ist der Konzener "Berg" mit 572,40 Metern Höhe. Einst war
der Blick von der Hohe in die Weite des Monschauer Landes unvergleichlich schön. Gut ein Dutzend Kirchtürme waren am Horizont zu sehen. Heute aber ist der einst so weite Blick durch hohe Hecken und Bäume zugestellt. Die Hohe ist ein wichtiger Ort im Leben der
Menschen ringsrum - nicht nur, weil hier oben immer im November zu Ehren
des heiligen Martin im Beisein vieler Kinder und deren Familien ein großes Feuer abgebrannt wird. Hier oben wurde 1933 ein Wasserbehälter gebaut, damals ein wichtiger Stützpunkt für die Wasserversorgung.
Täglich wurden aus der (eingefassten) Belgenbachquelle mindestens 300
Kubikmeter Wasser hochgepumpt und über eine Fall-Leitung zu Häusern nach
Konzen, Imgenbroich und nach Monschau gebracht. Und oben auf dem Hochbehälter steht nun die kleine Aussichts-Plattform des Eifel-Blicks.

Anfahrt

Sie erreichen Monschau-Konzen über die B 258. Startpunkt ist der Wanderparkplatz "Konzen Kirche" in der Ortsmitte Konzen. Von hier aus ist es ca. 1 Kilometer bis zum Eifel-Blick.

GPS-Koordinaten (WGS 84): N 50° 35.9201' E 006° 15.422'

Rad- und Wanderwege

Der Eifel-Blicke liegt am örtlichen Wanderweg Nr. 14.

Nächste Tourist-Information

Telefon: (+49) 02472-80480
Fax: (+49) 02472-4534
E-Mail:
Internet: www.monschau.de

Tourist-Information für die Region Eifel:  Eifel Tourismus GmbH

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